Sauna im Sommer: So genießt du das Saunieren bei Wärme
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Sauna im Sommer? Bei 30 Grad draußen klingt das für viele erst einmal seltsam. Trotzdem gehen zahlreiche Saunagänger das ganze Jahr – und manche finden die warme Jahreszeit sogar besonders angenehm: Das Abkühlen an der frischen Luft fühlt sich anders an, im Saunagarten lässt es sich lange aushalten, und die Tücher sind schnell wieder trocken. Hier erfährst du, was beim Saunieren bei Wärme anders ist, wie du deinen Saunatag an heiße Tage anpasst und wann du lieber eine Pause einlegst.
Inhalt11
- Sauna im Sommer: Warum viele trotzdem gehen
- Was beim Saunieren im Sommer anders ist
- Die beste Tageszeit für die Sauna im Sommer
- So passt du deine Saunagänge an heiße Tage an
- Abkühlen im Sommer: kaltes Wasser statt nur Luft
- Ruhen im Saunagarten: Schatten, Tuch, Kopf
- Leichte Textilien für die Sauna im Sommer
- Sauna im Sommer zu Hause
- Wann du im Sommer lieber verzichtest
- Fazit
- Häufige Fragen
Sauna im Sommer: Warum viele trotzdem gehen
Der Reiz der Sauna liegt im Wechsel von Wärme, Abkühlung und Ruhe. Dieser Rhythmus funktioniert auch im Sommer, er fühlt sich nur anders an. Viele Saunagänger schätzen an der warmen Jahreszeit:
- Ruhe: In vielen Anlagen ist im Sommer weniger los als im Winter, die Liegen sind freier.
- Draußen sein: Die Pausen verbringst du im Saunagarten statt im Ruheraum.
- Angenehmes Abkühlen: Kaltes Wasser empfinden viele an heißen Tagen als besonders erfrischend.
- Gewohnte Routine: Wer regelmäßig sauniert, möchte seinen festen Termin nicht für drei Monate aufgeben.
Ob dir die Sauna im Sommer guttut, entscheidest du am besten nach deinem eigenen Empfinden. Bei gesundheitlichen Fragen klärst du das vorher ärztlich ab.
Was beim Saunieren im Sommer anders ist
Die Kabine ist im Sommer genauso heiß wie im Winter. Anders sind die Zeiten davor und danach. Die Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede:
| Phase | Im Winter | Im Sommer |
|---|---|---|
| Abkühlen an der Luft | Wenige Minuten reichen, die Luft kühlt schnell | Kühlt kaum, kaltes Wasser wird wichtiger |
| Tauchbecken und Teich | Sehr kalt | Oft spürbar wärmer, Teiche erwärmen sich |
| Ruhephase | Drinnen, mit Bademantel | Draußen im Schatten, leichtes Tuch genügt |
| Nachschwitzen | Endet schnell | Kann länger dauern, mehr Zeit einplanen |
| Tücher trocknen | Drinnen, Hamamtuch ca. 60 Min | In der Sonne, Hamamtuch ca. 30 Min |
| Kleidung in den Pausen | Bademantel, oft mit Kapuze | Leichtes Tuch oder Poncho |
Die Trockenzeiten stammen aus unserer Erfahrung aus der Meri Sauna mit flach gewebten Hamamtüchern.
Die beste Tageszeit für die Sauna im Sommer
An heißen Tagen macht die Uhrzeit einen großen Unterschied. Am angenehmsten ist es für die meisten früh am Tag oder am Abend, wenn die Luft draußen abkühlt. Mittags bei voller Sonne fehlt in den Pausen die Erholung, weil auch der Saunagarten aufgeheizt ist.
- Morgens: Frische Luft zum Abkühlen, oft wenige Gäste.
- Abends: Die Hitze des Tages lässt nach, die Ruhephase im Freien wird angenehm.
- Mittags: Nur wenn ausreichend Schatten und kaltes Wasser vorhanden sind.
Eine Feierabendsauna im Sommer ist für viele die schönste Variante. Wie du zwei Stunden nach der Arbeit sinnvoll einteilst, steht in Feierabendsauna.
So passt du deine Saunagänge an heiße Tage an
Die bekannten Regeln gelten weiter. Bei Wärme lohnt es sich aber, etwas defensiver zu planen:
- Kürzer bleiben: Statt 12 oder 15 Minuten reichen im Sommer oft 8 bis 10 Minuten. Auf der unteren Bank ist es milder. Wie lange ein Gang üblicherweise dauert, steht in Wie lange in die Sauna?
- Weniger Gänge: Zwei Gänge statt drei sind an sehr heißen Tagen völlig in Ordnung.
- Längere Pausen: Gib dem Körper mehr Zeit zum Nachschwitzen, bevor du wieder in die Kabine gehst.
- Mehr trinken: Bei Wärme verlierst du schon vor dem ersten Gang Flüssigkeit. Wasser oder ungesüßter Tee zwischen den Gängen sind üblich. Mehr dazu in Trinken beim Saunieren.
- Aufgüsse auswählen: Intensive Aufgüsse sind im Sommer anstrengender. Ein milder Aufguss oder eine Biosauna kann die bessere Wahl sein.
- Auf dich hören: Wird dir schwindelig oder fühlst du dich unwohl, verlässt du die Kabine sofort.
Abkühlen im Sommer: kaltes Wasser statt nur Luft
Im Winter kühlt dich schon die Außenluft ab. Bei einer Sauna im Sommer reicht das oft nicht, weil die Luft selbst warm ist. Die kalte Dusche, der Schlauch oder das Tauchbecken werden deshalb wichtiger. Tauchbecken und Naturteiche sind im Hochsommer allerdings oft deutlich wärmer als im Winter – eine kalte Dusche bleibt dann die zuverlässigste Abkühlung.
Auch im Sommer gilt: vor dem Becken den Schweiß abduschen, das kalte Wasser von unten nach oben führen und nicht direkt nass auf die Liege. Die übliche Reihenfolge und typische Fehler erklärt Abkühlen nach dem Saunagang.
Ruhen im Saunagarten: Schatten, Tuch, Kopf
Im Sommer verbringst du die Ruhephase meist draußen. Damit sie wirklich erholsam ist:
- Schatten suchen: Nach dem Saunagang ist die pralle Sonne keine Erholung. Unter einem Baum oder Sonnenschirm ruhst du entspannter.
- Kopf schützen: Eine leichte Kopfbedeckung oder ein über den Kopf gelegtes Tuch hilft in der Mittagssonne.
- Sonnenschutz bedenken: Längere Pausen in der Sonne können zu Sonnenbrand führen. Sonnencreme gehört aber nicht mit in die Kabine – sie wird vor dem nächsten Gang abgeduscht.
- Tuch auf die Liege: Auch draußen gilt die Tuch-Regel. Ein Liegetuch, das nicht wegrutscht oder bei Wind wegweht, ist hier besonders praktisch.
Das Hamamtuch Ocean StayOn (200 × 70 cm) hat eine eingenähte Tasche, die du über die Rückenlehne der Liege ziehst. So bleibt es liegen, auch wenn du aufstehst oder ein Windstoß kommt.
Leichte Textilien für die Sauna im Sommer
Ein dicker Frottee-Bademantel ist im Sommer meist zu warm. Leichtere Textilien sind angenehmer und trocknen schneller:
- Hamamtuch statt Frotteetuch: Ein flach gewebtes Tuch wie das Hamamtuch Ocean (ca. 180 × 100 cm, ca. 400 g, 100 % Baumwolle) reicht für die Bank und zum Abtrocknen und ist in der Sonne nach unserer Erfahrung in etwa 30 Minuten wieder trocken.
- Leichter Bademantel oder gar keiner: Für die Wege genügt oft ein Tuch zum Einwickeln. Wer einen Bademantel möchte, greift zu einer leichten Baumwollqualität wie dem Trimita Barok Bademantel (kein Frottee, schnell trocknend).
- Poncho: Ein Badeponcho ist eine Alternative für den Weg in den Saunagarten. Modelle findest du bei den Ponchos.
- Zwei Tücher reichen: Weil die Tücher in der Sonne schnell trocknen, brauchst du im Sommer selten mehr als zwei.
Sauna im Sommer zu Hause
Wer eine eigene Sauna hat, kann sie im Sommer genauso nutzen. Ein paar Punkte machen es angenehmer: Sauniere abends, wenn es draußen abgekühlt ist, und lüfte den Raum mit der Kabine gut. Zum Abkühlen eignen sich eine kalte Dusche, eine Gartendusche oder ein Gartenschlauch. Für die Ruhephase reicht ein schattiger Platz auf dem Balkon oder im Garten. Was bei Tüchern in der Heimsauna anders ist, steht in Saunatuch für die Heimsauna.
Wann du im Sommer lieber verzichtest
Es gibt Tage, an denen die Sauna im Sommer keine gute Idee ist:
- Mit Sonnenbrand: Gereizte Haut und zusätzliche Hitze passen nicht zusammen.
- Wenn du dich schon vorher schlapp fühlst: Hitzetage können anstrengend sein. Dann ist eine Pause sinnvoller.
- Nach viel Sonne und wenig Trinken: Erst Flüssigkeit auffüllen, dann saunieren – oder auf einen kühleren Tag verschieben.
- Bei gesundheitlichen Fragen: Kläre vorher ärztlich ab, ob Saunieren bei Hitze für dich passt.
Passend dazu: Abkühlen nach dem Saunagang: Frischluft, Dusche, Tauchbecken · Trinken beim Saunieren: vorher, in den Pausen und danach · Wie lange in die Sauna? Dauer von Saunagang, Pause und Besuch
Fazit
Die Sauna im Sommer funktioniert, wenn du sie an die Wärme anpasst: lieber morgens oder abends, kürzere Gänge, längere Pausen im Schatten, mehr trinken und konsequent mit kaltem Wasser abkühlen. Leichte Hamamtücher statt dicker Frotteetücher machen den Saunatag angenehmer und trocknen in der Sonne schnell. Und an Tagen, an denen du dich nicht fit fühlst, ist eine Pause die beste Entscheidung.
Häufige Fragen
Ist Sauna im Sommer sinnvoll?
Viele Saunagänger gehen das ganze Jahr und genießen gerade im Sommer den Saunagarten. Entscheidend ist, wie du dich fühlst. Bei gesundheitlichen Fragen klärst du das vorher ärztlich ab.
Wie lange sollte ein Saunagang im Sommer dauern?
An heißen Tagen reichen oft 8 bis 10 Minuten. Du kannst auch auf der unteren Bank sitzen, dort ist es milder.
Wie kühle ich mich im Sommer nach der Sauna ab?
Die Luft allein reicht im Sommer oft nicht. Eine kalte Dusche oder der Schlauch sind am zuverlässigsten, Tauchbecken sind im Hochsommer häufig wärmer.
Brauche ich im Sommer einen Bademantel?
Nicht unbedingt. Ein leichtes Hamamtuch zum Einwickeln oder ein Poncho genügt meist. Wenn du einen Bademantel möchtest, ist eine leichte Baumwollqualität angenehmer als dickes Frottee.
Darf ich mit Sonnencreme in die Sauna?
Nein. Sonnencreme duschst du vor jedem Saunagang ab, sie hat in der Kabine nichts zu suchen.
Persönlich geschrieben von Martin – Gründer von BeachAndSteam und seit über 18 Jahren Saunabetreiber am Kulkwitzer See.

