Lavendelöl auf der Haut: VEGAN FOX Fußcreme mit Aloe Vera, Kamille und Lavendel

Lavendelöl auf der Haut: Duft, Anwendung und worauf du achten solltest

Lavendelöl auf der Haut verbinden viele mit Entspannung, Sommerurlaub in der Provence und einem frischen, krautigen Duft. In Kosmetik ist es beliebt, und auch unsere VEGAN-FOX-Fußcreme enthält echtes Lavendelöl. Doch Lavendelöl ist ein ätherisches Öl, also ein hochkonzentrierter Duftstoff, der mit Bedacht verwendet werden sollte. In diesem Ratgeber erfährst du, was Lavendelöl ist, wofür es in Kosmetik eingesetzt wird, worauf du bei Allergien, in der Schwangerschaft und bei Kindern achten solltest und wie du den Duft sicher genießt.

Inhalt7
  1. Was ist Lavendelöl?
  2. Lavendelöl auf der Haut: was es in Kosmetik leistet
  3. Worauf du bei Lavendelöl achten solltest
  4. Lavendelöl in der VEGAN-FOX-Fußcreme
  5. So genießt du Lavendelduft sicher
  6. Tipp für Saunagänger
  7. Häufige Fragen zu Lavendelöl auf der Haut

Was ist Lavendelöl?

Lavendelöl wird meist durch Wasserdampfdestillation aus den Blüten des Lavendels gewonnen. Das Ergebnis ist ein ätherisches Öl, das intensiv duftet und schnell verfliegt. Auf der Inhaltsstoffliste (INCI) heißt echter Lavendel Lavandula Angustifolia Oil. Daneben gibt es verwandte Öle wie Lavandin (Lavandula Hybrida), die etwas anders zusammengesetzt sind und herber riechen.

Ein wichtiger Bestandteil von Lavendelöl ist Linalool, ein Duftstoff, der auch in vielen anderen Pflanzen vorkommt. Dazu später mehr, denn Linalool spielt beim Thema Allergien eine Rolle.

Ätherisches Öl ist nicht gleich Pflegeöl

Der Name führt leicht in die Irre: Ätherische Öle sind keine fetten Öle wie Mandel- oder Avocadoöl. Sie pflegen die Haut nicht durch Fett, sondern liefern vor allem Duft. Wenn du irgendwo „Lavendelöl zum Einreiben“ siehst, ist damit oft ein Pflegeöl gemeint, in dem Lavendelblüten eingelegt wurden oder ein paar Tropfen ätherisches Öl gelöst sind. Das ist etwas völlig anderes als das reine, ätherische Öl aus dem Fläschchen.

Lavendelöl auf der Haut: was es in Kosmetik leistet

In Cremes, Lotionen und Duschgelen sorgt Lavendelöl in erster Linie für den Duft. Im Netz liest du außerdem viele weitreichende Versprechen, etwa zu Wundheilung, Schlaf oder Kopfschmerzen. Für Kosmetik gilt: Solche Aussagen haben auf einem Pflegeprodukt nichts zu suchen. Eine Creme ist kein Arzneimittel. Wenn eine Wunde nicht besser wird oder deine Haut dauerhaft gereizt ist, ist die Apotheke oder die Hautarztpraxis der richtige Ansprechpartner, nicht das Duftöl.

Was du von Lavendelöl auf der Haut realistisch erwarten kannst: einen angenehmen, frisch-krautigen Duft, der eine Pflegeroutine zu einem kleinen Ritual macht. Und das ist für viele schon Grund genug.

Worauf du bei Lavendelöl achten solltest

Nie pur und großflächig auftragen

Ätherische Öle sind hochkonzentriert. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist darauf hin, dass ätherische Öle in Arznei- und Kosmetikmitteln in der Regel stark verdünnt enthalten sind, unverdünnte Öle aber ebenfalls frei erhältlich sind. Unverdünnte ätherische Öle sind laut BfR ausdrücklich nicht für Säuglinge und Kleinkinder geeignet.

Für Lavendelöl auf der Haut heißt das auch bei Erwachsenen: Trage das reine Öl nicht pur und schon gar nicht großflächig auf. Wenn du einen Lavendelduft auf der Haut möchtest, greif lieber zu einem fertigen Produkt, in dem das Öl bereits verdünnt ist. Teste ein neues Produkt zuerst an einer kleinen Stelle, zum Beispiel in der Armbeuge, und beobachte, ob die Haut mit Rötung oder Juckreiz reagiert.

Linalool: ein Duftstoff, der deklariert werden muss

Linalool gehört zu den Duftstoffen, die bei manchen Menschen Kontaktallergien auslösen können. Deshalb muss es auf der Verpackung stehen, sobald eine bestimmte Menge überschritten ist. Laut der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) liegt die Schwelle bei 0,001 % für Produkte, die auf der Haut bleiben, und bei 0,01 % für Produkte, die abgewaschen werden.

Die EU hat die Liste der kennzeichnungspflichtigen Duftstoff-Allergene mit der Verordnung (EU) 2023/1545 deutlich erweitert, mit Übergangsfristen für Produkte, die schon im Handel sind. Neu ist unter anderem, dass oberhalb der Schwellenwerte auch Lavendelöl selbst als Allergen deklariert werden muss, zusätzlich zum enthaltenen Linalool. Die AGES ordnet Linalool außerdem als Stoff ein, der sich erst durch Oxidation, also durch den Kontakt mit Luft, zum eigentlichen Allergen verändern kann. Ein Grund mehr, ätherische Öle gut verschlossen, kühl und dunkel aufzubewahren und nicht jahrelang zu lagern.

Wenn du weißt, dass du auf Linalool oder Lavendel reagierst, verzichte auf Lavendelöl auf der Haut und prüfe die INCI-Liste vor dem Kauf. Mehr zum Thema liest du in unserem Ratgeber Duftstoffe in Kosmetik.

Schwangerschaft und Stillzeit

Für die arzneiliche Anwendung von Lavendelöl, zum Beispiel als Badezusatz, hat die Europäische Arzneimittel-Agentur eine Monografie veröffentlicht. Darin heißt es, dass die Sicherheit in Schwangerschaft und Stillzeit nicht belegt ist. Ohne ausreichende Daten wird die Anwendung deshalb nicht empfohlen (EMA-Monografie). Das betrifft vor allem pures Öl und arzneiliche Präparate. Bei Kosmetik mit geringen Mengen Lavendelöl gilt: Sprich im Zweifel mit deiner Hebamme, Frauenarztpraxis oder Apotheke.

Kinder

Laut der EMA-Monografie wird die arzneiliche Anwendung von Lavendelöl bei Kindern unter 12 Jahren nicht empfohlen, weil ausreichende Daten fehlen. Das BfR rät generell, ätherische Öle bei Kindern nicht im Gesicht anzuwenden, sie nicht direkt auf die Kinderhaut aufzutragen und die Fläschchen immer außerhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren. Gelangen schon kleine Mengen in Mund oder Nase, kann das laut BfR bei Säuglingen und Kleinkindern gefährlich werden.

Lavendelöl in der VEGAN-FOX-Fußcreme

In unserem Sortiment steckt Lavendelöl in der VEGAN-FOX-Fußcreme mit Aloe Vera. Dort ist es gemeinsam mit Teebaum-, Pfefferminz- und Bergamotteöl für den frischen Kräuterduft zuständig. Die eigentliche Pflege übernehmen andere Inhaltsstoffe: Rizinusöl, Aloe Vera, Kamille und Panthenol. Laut Hersteller ist die Creme zu 99 % natürlichen Ursprungs.

Ein Blick auf die INCI-Liste zeigt die Rolle des Lavendelöls: Lavandula Angustifolia Oil steht etwa in der Mitte, deutlich hinter Wasser, Rizinusöl, Glycerin und den Emulgatoren. Da die Inhaltsstoffe nach Menge sortiert sind, ist der Anteil viel kleiner als der der pflegenden Hauptbestandteile. Eine genaue Prozentzahl nennt der Hersteller nicht. Mehr über die Pflanze, die der Creme ihren Namen gibt, erfährst du im Ratgeber Aloe Vera in Kosmetik.

Ehrlich gesagt: Weil die Creme mehrere ätherische Öle enthält, stehen auch die Duftbestandteile Linalool, Limonene, Geraniol und Citral auf der Liste. Wer auf einen dieser Stoffe allergisch reagiert, sollte zu einer anderen Fußpflege greifen. Mehr über die Fußcreme und vegane Fußpflege liest du im Beitrag Fußcreme vegan. Die Fußcreme ist übrigens auch im Pflegeset von Kopf bis Fuß enthalten.

So genießt du Lavendelduft sicher

Wenn du Lavendelöl auf der Haut magst, helfen dir diese einfachen Regeln:

  • Fertige Produkte statt pures Öl: In Cremes und Lotionen ist das ätherische Öl bereits verdünnt.
  • Kleine Fläche testen: Gerade bei neuen Produkten mit Duftstoffen.
  • Nicht auf gereizte Haut: Bei Rissen, offenen Stellen oder Sonnenbrand lieber auf duftende Produkte verzichten.
  • Richtig lagern: Fläschchen mit ätherischem Öl dunkel, kühl, gut verschlossen und kindersicher aufbewahren.
  • Auf Signale achten: Rötet sich die Haut, juckt oder brennt sie, wasche das Produkt ab und verwende es nicht weiter.

Ein schöner Moment für Lavendelduft ist der Abend: Füße waschen, gut abtrocknen, auch zwischen den Zehen, dann die Fußcreme einmassieren und die Füße hochlegen.

Tipp für Saunagänger

In der Sauna gehören Düfte oft zum Erlebnis, etwa beim Aufguss. In öffentlichen Saunen übernimmt das in der Regel das Personal mit eigens dafür vorgesehenen Aufgussmitteln. Bring kein eigenes ätherisches Öl mit, ohne vorher zu fragen, denn andere Gäste reagieren vielleicht empfindlich auf bestimmte Düfte. Und pures Lavendelöl auf der Haut ist auch in der Saunakabine keine gute Idee, das gilt für ätherische Öle generell.

Nach dem Saunagang ist ein guter Zeitpunkt für die Fußpflege, sobald die Haut abgekühlt ist. Wie du dabei vorgehst, erklärt der Beitrag Fußpflege nach der Sauna. Alle Pflegeprodukte von VEGAN FOX findest du in unserer Kollektion Pflegeprodukte.

Häufige Fragen zu Lavendelöl auf der Haut

Darf ich Lavendelöl pur auf die Haut auftragen?

Besser nicht. Ätherische Öle sind hochkonzentriert. Verwende Lavendelöl auf der Haut nur stark verdünnt, am einfachsten in einem fertigen Produkt.

Ist Lavendelöl ein Allergen?

Lavendelöl enthält Linalool, das bei manchen Menschen Kontaktallergien auslösen kann. Linalool muss deshalb ab einer bestimmten Menge auf der Verpackung stehen. Nach neuem EU-Recht wird auch Lavendelöl selbst als Allergen deklariert.

Kann ich in der Schwangerschaft Produkte mit Lavendelöl verwenden?

Für arzneiliche Lavendelöl-Präparate empfiehlt die Europäische Arzneimittel-Agentur die Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit nicht, weil Daten fehlen. Bei Kosmetik besprich dich im Zweifel mit Hebamme, Ärztin oder Apotheke.

Ist Lavendelöl für Kinder geeignet?

Unverdünnte ätherische Öle sind laut BfR nicht für Säuglinge und Kleinkinder geeignet. Arzneiliche Lavendelöl-Präparate werden laut EMA für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen.

Wie viel Lavendelöl steckt in der VEGAN-FOX-Fußcreme?

Der Hersteller nennt keine genaue Menge. Lavandula Angustifolia Oil steht etwa in der Mitte der INCI-Liste, deutlich hinter den pflegenden Hauptbestandteilen. Es sorgt zusammen mit anderen ätherischen Ölen für den Duft.

Zurück zum Blog

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen.

Bereit für deinen nächsten Saunagang?

Saunatücher, Bademäntel und Pflege für danach – ausgewählt für deine Auszeit.

Sauna-Essentials entdecken Mehr aus dem Ratgeber